Vapes haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt und immer mehr Leute verwenden E-Zigaretten anstelle von klassischen Tabakwaren. Diese Entwicklung passierte nicht ohne Grund, denn Vapes beanspruchen die Lunge weniger stark als Zigaretten und es gibt sie in allen möglichen Geschmacksrichtungen.
Du solltest dir jedoch bewusst sein, dass auch Vapes nicht risikofrei sind und deine Gesundheit negativ beeinflussen. Hier erfährst du, wie du erfolgreich mit dem Dampfen aufhören kannst und worauf du dich bei einem Nikotinentzug einstellen solltest.
Das Wichtigste in Kürze:
● Vapes schaden den Atemwegen und der Herzgesundheit
● Um mit dem Dampfen aufzuhören, solltest du langsam den Nikotingehalt senken
● Stelle dich auf Entzugserscheinungen ein
● Als Alternativen zu Vapes gibt es Chewing Bags, Schnupftabak und Nicotine Pouches bei denen du den Nikotingehalt reduzieren kannst
Mit dem Dampfen aufhören: Die Gründe
Beim Dampfen werden die in den Vapes enthaltenen Liquids erhitzt, in Dampf umgewandelt und inhaliert. Die Liquids enthalten eine Reihe von Inhaltsstoffen, unter anderem Nikotin, das stark abhängig macht. Wie hoch der Nikotinanteil ist, hängt vom Produkt und Hersteller ab.
Wer regelmässig dampft, riskiert eine Reihe von Atemwegserkrankungen, wie chronische Bronchitis, chronisch Obstruktive Lungenkrankheit oder Asthma. Ebenfalls wird durch das Nikotin und die Aromen die Herzfrequenz erhöht, was langfristig zu einem höheren Blutdruck führen kann. Die genauen Langzeitfolgen von Vapes wurden bisher noch nicht ausreichend untersucht, da es sich um ein relativ neues Produkt handelt.
Die gesundheitlichen Risiken sind nur einer der vielen Gründe, warum es sich lohnt, mit dem Vapen aufzuhören. Wir haben dir einen Leitfaden zusammengestellt, der den Nikotinentzug etwas erleichtert und dir hilft, am Ball zu bleiben.
Wie kannst du mit dem Dampfen aufhören? Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung
Lege ein konkretes Datum fest
Ein Datum festzulegen kann dabei helfen, deine Entscheidung durchzuziehen. Am besten eignet sich ein Zeitraum, indem du weniger gestresst bist, damit der Entzug nicht zu anspruchsvoll wird.
Dosiere den Nikotingehalt
Das Gute an Vapes ist: Sie haben unterschiedlich hohe Nikotinwerte und können dosiert werden. Somit kannst du nach und nach den Nikotingehalt nach unten setzen und die Entzugserscheinungen mildern.
Inhaliere weniger
Beim Vapen kannst du selbst entscheiden, wie viel und wie tief du den Dampf inhalierst. Reduziere die Menge langsam und atme den Dampf weniger tief ein.
Verwende nikotinfreie Vapes
Wenn du mit dem Dampfen aufhören willst, solltest du dir am besten ein paar nikotinfreie Vapes zulegen. Diese helfen dir dabei, deine Gewohnheiten langsam abzulegen, ohne deine Gesundheit zu schädigen.
Berichte Freunden und Familie von deinem Vorhaben
Es ist von Vorteil, Freunden und Familie von deinem Entschluss zu erzählen, damit sie dich unterstützen und motivieren können.
Stelle dich auf Entzugserscheinungen ein
Ein Nikotinentzug wird immer begleitet von körperlichen und psychischen Reaktionen. Die meisten Leute stellen folgende Symptome fest:
● Reizbarkeit
● Nervosität
● Unruhe
● Konzentrationsstörungen
● Depressive Stimmung
● Schlafstörungen
● Erhöhter Appetit
Diese Alternativen gibt es
Im Gegensatz zu Vapes beanspruchen rauchlose Produkte deine Atemwege weniger stark. Zu diesen gehören unter anderem Chewing Bags, Schnupftabak und Nicotine Pouches. Auch bei diesen Produkten kannst du den Nikotingehalt selbst aussuchen.
Mit dem Dampfen aufhören – Nikotinentzug ist nicht zu unterschätzen
Der Konsum von Vapes hat stark zugenommen und somit ist auch die Anzahl der Leute, die mit dem Dampfen aufhören wollen, gestiegen. Ein Nikotinentzug ist nicht einfach, kann aber mit ein paar Tipps und Tricks erfolgreich durchgezogen werden. Wir empfehlen dir, ein konkretes Datum festzulegen, weniger zu inhalieren, den Nikotingehalt langsam zu reduzieren und dein Umfeld in dein Vorhaben einzuweihen. Ebenfalls solltest du dich mental auf die Entzugserscheinungen vorbereiten.


